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<pre>Bei dem schwachen Auftritt am Sonntag drängte sich die Vermutung auf, dass der 3 Spieltage währende Ausschluss von Roger Schmidt womöglich tatsächlich ein handfester Nachteil ist — der Abwesenheit des Trainers folgte eine kopflose Darbietung unmittelbar auf dem Fuß.  <p> Dennoch sollte man die Niedersachsen keineswegs unterschätzen. Gegen den BVB machte, obwohl sie Probleme mit dem dominanten Spielstil der Dortmunder hatte, ein gutes Spiel und hatte immer sehr gute Chancen.  <p>  Wie wichtig das Erledigen solcher Pflichtübungen ist, haben hingegen die beiden Niederlagen gegen den VfL Wolfsburg und den FSV Mainz deutlich gemacht — gegen Teams, die ihre Sinne halbwegs beisammen haben, ist für den FCA derzeit kein rechtes Kraut gewachsen. <p> „Wir müssen heute nicht auf die Statistik schauen, um zu sehen, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel war. Die ganz großen, guten Aktionen vor dem Tor waren Mangelware. <p>  Diese — freilich nicht gänzlich selbstgewählte — Fokussierung spricht dafür, dass die laufende Spielzeit ohne Reibungsverluste durchgezogen werden kann. Eingedenk solcher Voraussetzungen scheint die unter der Hand geplante Rückkehr in die nationale Top 4 keine zu ambitionierte Zielstellung zu sein.  </pre>


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<pre>Deutlich wahrscheinlicher dürfte es da schon sein, dass sich RB Leipzig einmal mehr erfolgreich in der Kunst des wohldosierten Kräfteeinsatzes erprobt — und den jüngst in Hoffenheim entstandenen Eindruck damit vor heimischer Kulisse wieder etwas relativiert.  <p> Gerade, dass es jüngst gegen drei Top-6-Teams zu fünf Punkten reichte, trug maßgeblich zur Untermauerung der internationalen Ansprüche an: Im Endspurt möchte sich die Mannschaft offenbar nicht mehr ausschließlich auf fremde Schützenhilfe verlassen.  <p>  Gerade das schnelle Umschaltspiel des FCA scheint uns geeignet, die für die Spielgestaltung verantwortlichen Hausherren vor Probleme zu stellen — ein verdienter Zähler könnte deshalb dafür sorgen, dass auch die Auswärtsbilanz in der Veltins-Arena fortan in einem etwas milderen Licht erstrahlt. <p> Zwar haben die Niedersachsen vermutlich nicht genügend Qualität in der Hinterhand, um sich auf Dauer im obersten Tabellendrittel festzusetzen; gleichwohl wurde der bereits im Vorjahr bundesligataugliche Kader im Sommer noch einmal beachtlich aufgepimpt. <p>  Um tatsächlich an einer solchen Erfolgsgeschichte zu stricken, werden weitere Steigerungen aber unerlässlich sein; auch der Brustlöser gegen die Rheinhessen ließ nämlich einmal mehr erahnen, warum die Punkteausbeute der Freiburger zuvor so verdammt dürftig gewesen ist.  </pre> 


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<pre> Sowohl Mainz als auch Hannover müssen mit einer schwierigen Saison rechnen und werden wohl alle Hände voll zu tun haben, um den Klassenerhalt zu sichern. Im ersten Meisterschaftsspiel werden beide noch fehleranfällig sein.  <p> Die Dortmunder Mannschaft ließ sich davon allerdings nur wenig beeindrucken — auch nicht von den zwei Niederlagen davor. Am vergangenen Spieltag setzte es eine 1:2-Blamage bei Schlusslicht Darmstadt 98, dann folgte in der Champions League ein unglückliches 0:1 bei Benfica Lissabon.  <p>  Streich versuchte zwar durch taktische Umstellungen das Ruder noch herumzureißen, doch auch wenn es in der zweiten Halbzeit besser lief, gelang die Wende nicht. <p>  Nur drei Tage nach dem vorzeitigen Aus in der Europa League musste Mainz 05 auch in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen: namentlich eine 1:2-Niederlage bei Hertha BSC. Die Enttäuschung darüber hielt sich hinterher allerdings in Grenzen. <p>  Der Armenier scheint generell ein Glücksbringer für seine Mannschaft zu sein: Dortmund hat alle 17 Bundesliga-Spiele gewonnen, in denen Mkhitaryan Tore erzielte.  </pre>


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<pre> Warten die Blau-Weißen mittlerweile schon seit fünf Pflichtspielen auf einen Sieg, stellte sich insbesondere die vergangene Woche als ein schmerzhafter Schlag ins Kontor heraus: Binnen lediglich sieben Tagen handelte sich die Hertha gleich drei Abreibungen in Folge ein.  <p> Das Spitzenduo ist vier bzw. fünf Zähler entfernt. Gegen den BVB und die Bayern gab es die bisher einzigen Niederlagen. Das 3:4 gegen Dortmund war Spektakel pur, das 1:5 gegen die Bayern eine besonders herbe Klatsche.   <p> Auch die Schmidt-Elf hatte die eine oder andere Torchance, doch insgesamt war das Karnevalsderby keine allzu prickelnde Angelegenheit. Dennoch konnten die Mainzer mit dem Punktgewinn in der Domstadt zufrieden sein. In der Tabelle rutschte der FSV zwar ein wenig ab, doch nicht sonderlich dramatisch. <p>  Demnach habe seine Mannschaft das Leder in der neutralen Zone immer wieder „absichtlich zum Gegner“ gespielt, um bei den ansonsten drohenden unkontrollierten Ballverlusten nicht mit einem Male völlig blank zu stehen.  <p> Ausschlagegebend hierfür war insbesondere die Heimstärke der Breisgauer. Sieben Mal trat die Elf von Christian Streich bislang im Schwarzwaldstadion an, satte fünf Mal ging sie hinterher als Sieger vom Platz — das macht starke 15 von 21 möglichen Heimpunkten.  </pre>


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<pre> Bei keinem anderen Bundesligisten, bei dem die Münchener mindestens fünf Mal zu Besuch waren, sind sie so erfolgreich wie bei Partien gegen die Rheinhessen gewesen — elf Siege aus den letzten fünfzehn Auswärtsspielen!  <p> Eine kuriose Bilanz, die Wölfe hingegen sind mit 7:6 Treffern nicht viel spektakulärer unterwegs. Da der VfL im eigenen Stadion stärker ist und die Eintracht die größeren Probleme auswärts hat, liegt mein Tipp auf der Hand.  <p>  Nach dem bitteren Ende dieser Lotterie konnte es dann kaum verwundern, dass sich die Lust auf einen weiteren Kraftakt in der Liga in ausgesprochen engen Grenzen hielt. Als es für Orban nach wenigen Minuten zum Duschen ging, war die Partie an der Isar deshalb praktisch schon entschieden. <p>  Die Wettfreunde vermuten entsprechend, dass die Knappen noch gar nicht das unterste Ende ihrer fußballerischen Talsohle ausgelotet haben — der Abstieg ins tabellarische Mittelfeld setzt sich somit wohl auch in der BayArena unvermindert fort.  <p> Schon im Verlauf der 90 gegen Benfica abgespulten Minuten (2:0-Sieg) lag ein Hauptaugenmerk darauf, dass möglichst das gesamte Personal unfallfrei durch das Auftaktspiel der Champions League kam.  </pre>


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